Rudolf Wolter gründete 1865 in der Müllerstraße 13 in Berlin die Maschinenfabrik RUWOWERK. Zunächst wurden Teile für Photographenapparate gefertigt, später wurden Bergwerksmaschinen und Ventile für Lokomotiven hergestellt. Rudolf war ein handwerklich begnadeter Ingenieur. Seine große Leidenschaft galt stilvollen Möbeln.

Im Jahr 1904 übernahm sein Sohn Maximilian Wolter die Fabrik. Es folgten die Fertigung von Keilnutenfräsmaschinen, Kreiselpumpen und Kolbenpumpen. Diverse Patente wurden ausgestellt. Im März 1920 kaufte Maximilian das Gut Altenmühle mit den angrenzenden Ländereien und verlegte das Werk dorthin. Das etwa 50ha große Areal mit der herrschaftlichen Villa, den Produktionsgebäuden und der Mühle eignete sich geradezu für die Produktion. Auch ihm wurde der Faible für besondere Möbel in die Wiege gelegt. Auf dem gesamten Werksgelände fand man exklusive Möbel.

Später übergab Maximilian seinem Schwiegersohn Albert Olufs (sein Vater war Geborener von Husen und änderte den Namen in Olufs) und seiner Tochter Gerda Olufs geb. Wolter die Fabrik und zog wieder nach Berlin.

Durch den Zweiten Weltkrieg und dem frühzeitigen Tod von Albert ging es mit dem Werk bergab. Im Jahre 1952 wurde die Produktion eingestellt und das Gelände verkauft.

Auch Albert´s und Gerda´s Enkel Jan Preuss entdeckt Mitte der 90er Jahre die Leidenschaft für Interieur. Er etabliert RUWOWERK als Premiummarke im Bereich Möbel und Wohnaccessoires.